Den Menschen eine Chance geben

Aus der Lepra-Arbeit kennt die DAHW das Leid von Menschen mit Behinderung nur zu genau.

Sogar in Ländern mit hohem Bildungsstand und funktionierenden Sozialsystemen ist es schwierig, den Betroffenen eine normale Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu ermöglichen.

Mit Behinderungen leben

In Entwicklungsländern ist dies noch weitaus dramatischer: Wo es normal ist, als Tagelöhner zu arbeiten anstatt einen Arbeitsvertrag zu haben, gilt die Arbeitskraft mehr als der Mensch, der sie bereitstellen kann. Dementsprechend gering sind die Chancen für Menschen, die aufgrund einer Behinderung auf den ersten Blick als weniger leistungsfähig eingeschätzt werden.

Die DAHW unterstützt daher in vielen Projekten genau diese Menschen und ermöglicht ihnen dadurch wieder eine ganz normale Teilhabe am Leben.

Existenz durch Mikrokredite

Die Sozialarbeiter der DAHW helfen den Betroffenen beim Aufbau einer beruflichen Existenz. So zum Beispiel durch Mikrokredite. Dieses Entwicklungsmodell wird durch eine Anschubfinanzierung der DAHW möglich.

Fachliche Beratung und Begleitung ist Bestandteil dieser Arbeit. Zudem werden Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderungen organisiert.

Weil man gemeinsam stärker ist, können diese Gruppen viel für ihre Mitglieder erreichen.