Fluthilfe: s.Oliver spendet 50.000 Euro

s.Oliver spendet für Pakistan

Modeunternehmen unterstützt Pakistan-Fluthilfe der DAHW


Das Modeunternehmen s.Oliver unterstützt die aktuelle Fluthilfe der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe mit 50.000 Euro. Mit der Spende des Unternehmens mit Sitz in Rottendorf bei Würzburg können die Teams der DAHW ein großes Flüchtlingslager bei Karachi bis zum Ende der Regenzeit komplett mit Nahrungsmitteln und Medikamenten versorgen.

(Würzburg, 25. August 2010). Werner Reuss, Geschäftsführer von s.Oliver, hat die Spende an Gudrun von Wiedersperg, ehrenamtliche Präsidentin der DAHW, und DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm persönlich übergeben. Dabei betonte Reuss, die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre sei genau so wichtig wie die langjährige und nachhaltige Arbeit der DAHW in Pakistan.

Durch die räumliche Nähe konnte sich der s.Oliver-Geschäftsführer auch schnell vergewissern, dass die Spende dort bei den wirklich bedürftigen Menschen ankommen werde: „Dass Hilfe für ein so geschundenes Land notwendig ist und wir dies als unsere Verpflichtung ansehen, stand außerhalb jeder Diskussion.“

Das Modeunternehmen unterstützt bereits seit vielen Jahren soziale Einrichtungen, darunter auch mehrere Aktionen der DAHW. Daher war DAHW-Präsidentin von Wiedersperg froh, dass sie s.Oliver für eine langjährige Unterstützung danken durfte: „Wann immer Hilfe so dringend nötig war wie jetzt in Pakistan, konnten wir auf Ihre Unterstützung hoffen und wurden dabei noch nie enttäuscht.“

Die DAHW hat seit Anfang August bereits mehr als 1 Mio. Euro an Spenden für die Fluthilfe bekommen. Mit dem Geld wird die Arbeit der beiden Ärztinnen Dr. Chris Schmotzer und Dr. Ruth Pfau unterstützt, die beide schon seit vielen Jahren für die DAHW in Pakistan gegen Lepra und Tuberkulose kämpfen.

Derzeit betreuen die Teams von Dr. Pfau rund 25.000 Menschen in den Flüchtlingslagern rund um Karachi. Die Flüchtlinge, die zumeist nur noch das besitzen, was sie am Körper tragen konnten, erhalten dort Unterkunft in Zelten, ärztliche Versorgung, Möglichkeiten zur Körperhygiene und Nahrungsmittel, besonders wichtig ist dabei sauberes Trinkwasser.

Für den Wiederaufbau haben Teams von Dr. Schmotzer bereits die ersten Erkundungen durchgeführt und die Schäden in der nördlichen Region um Balakot aufgenommen. Sobald die Fluten zurückgegangen sind, wird dies auch im Süden rund um Karachi geschehen. Dafür wird allerdings mindestens ebenso viel Geld benötigt wie für die jetzige Nothilfe.


Die DAHW ruft weiterhin zu Spenden für die Flutopfer auf:

Spendenkonto 9696, Stichwort „Fluthilfe“
Sparkasse Mainfranken Würzburg
BLZ 790 500 00


Sonderthema: Flut in Pakistan

Hier können Sie sich informieren.


Tipp: Wer eine Spendenquittung benötigt und bislang noch nicht für die Arbeit der DAHW gespendet hat, muss Namen und Adresse mitteilen – entweder auf dem Überweisungsträger oder per Telefon, Email, Fax oder Brief. Die DAHW garantiert, dass sie diese Daten nicht an Dritte weiter geben wird.