Juli 2018

Die „grüne Lunge“ von Peycouck

 

Diese Situation nahm die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. zum Anlass, im Jahr 1994 den Gartengürtel von Peycouck ins Leben zu rufen. Ziel ist es, älteren Leprakranken und ihren Familien die Möglichkeit zu eröffnen, Gemüse anzubauen und damit Geld zu verdienen. Die Fläche umfasst 9,5 Hektar und hat 160 Parzellen. Angebaut werden Zwiebeln, Chili und Kohl für den Eigenbedarf, aber auch zum Verkauf.

Heute ist das Projekt das wirtschaftliche Herz des Dorfes. Zehn Jugendliche arbeiten dort. Ursprünglich wollte man damit verhindern, dass Leprakranke in der Wirtschaftsmetropole um Almosen ersuchen. Der Garten hat dazu beigetragen, dass viele Bettler in ihr Dorf zurückgekommen sind und dass sich der Gesundheitszustand der Bewohner verbessert hat. Zudem stellt der Garten ohne Zweifel das größte Mittel zur Aufwertung der Ressourcen dar und erlaubt den Frauen, kommerzielle Aktivitäten aufzunehmen. Dazu kommt seine integrative Wirkung auf das Dorf als Ganzes.

Das DAH-Team hat auch geholfen, Häuser und einen Brunnen zu bauen. Es hat sich zudem für die Ausbildung der Kinder eingesetzt und dazu beigetragen, dass die medizinische Versorgung verbessert wurde.

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