Mai 2019

Flucht und Vertreibung aus dem Kriegsland Südsudan haben diese Frauen hinter sich und wollen nun im Palorinya Camp in Norduganda ein neues Leben zu beginnen. Ein neues Leben, das mit einer kleinen Hütte und einer winzigen Parzelle Land beginnen soll.

Der Bürgerkrieg in der Heimat war erneut entflammt, es gab Tote und Verletzte bei Schießereien zwischen den verfeindeten Gruppen, zwischen Militär und Rebellen. Die Infrastruktur mit dem bisschen Straßennetz brach völlig zusammen.

Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. leistet vor allem dort humanitäre Hilfe, wo es Menschen wie diese jungen Frauen gibt. Personengruppen, die besonders stark von humanitären Notlagen betroffen sind, stehen seit jeher im Fokus der DAHW. Dazu gehören Lebensumstände wie Stigmatisierung, Traumatisierung, Behinderung, ein niedriger sozialer und ökonomischer Status und gesellschaftliche Randgruppen.  Damit sind die Menschen im Palorinya Camp, auch die, die traumatisiert ihre Heimat verlassen mussten, eine ihrer Zielgruppen.

Im Palorinya-Flüchtlingslager in Norduganda ist die DAHW mit ihren Partnern The Community Based Rehabilitation Alliance (COMBRA), Uganda National Alliance Against Leprosy (UNALEP) und Caritas Gulu tätig.

Unterstützen Sie die Arbeit der DAHW um junge Frauen bei der Traumabewältigung zu helfen.