Oktober 2019

Community Based Inclusive Development (CBID) = gemeindegetragene inklusive Entwicklung

Die DAHW strebt eine integrative Gesellschaft an, in der jeder akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt teilnehmen kann – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft und Beeinträchtigung bzw. Behinderung. Unser Verständnis von Behinderung und Integration basiert auf der 2006 von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedeten „Behindertenrechtskonvention“ (UN-BRK), die 2009 auch in Deutschland ratifiziert wurde (Stichwort Inklusion).

Weltweit leben etwa 15 Prozent der Bevölkerung oder eine Milliarde Menschen mit einer oder mehreren Beeinträchtigungen. 80 Prozent von ihnen leben in Entwicklungs- und Schwellenländern und sind überproportional von extremer Armut betroffen. Behinderung darf kein Grund oder Kriterium für den mangelnden Zugang zu Bildung, Beschäftigung, Gesundheitseinrichtungen sein. Ob Krankenhäuser, Flüchtlingslager, Schulen, lokale Gemeinschaften usw., Menschen mit Behinderungen sollten immer konsultiert und einbezogen werden.

Wir zählen es zu unseren Kernkompetenzen, Regierungen, NGOs, Unternehmen usw. bei der Inklusion dieser Menschen zu beraten. Das Ziel ist ihre Befähigung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, egal von welcher Art der Beeinträchtigung sie betroffen sind.

Inika Shames kam im Norden Indiens taub zur Welt und ist seit Geburt taubstumm. Heute führt sie ein selbstständiges Leben als Besitzerin eines eigenen Ladens ...

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