Den Menschen eine Chance geben

Laut „World Disability Report“ der Weltgesundheitsorganisation WHO aus dem Jahr 2011 leben schätzungsweise 15 % der Weltbevölkerung mit einer Form von Behinderung. Davon leben die meisten (rund 80 %) in Entwicklungsländern. Umwelt- und Einstellungshindernisse haben tiefgreifende Folgen für Menschen mit Behinderung, was zu einem sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Ausschluss führen kann.

Die Ausgrenzung und Diskriminierung dieser Personengruppe trägt wiederum dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen häufig in Armut leben und am öffentlichen Diskurs oder an der Entscheidungsfindung in Fragen der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung nicht teilhaben können.

Aufgrund des Zusammenhangs zwischen Behinderung und Armut ist die Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft von großer Bedeutung. Entwicklungsfragen sind entscheidend für die Beseitigung der Armut, die Verwirklichung sozialer Ziele und den Erhalt der Umwelt.

Integration und gerechte, faire sowie nachhaltige Entwicklung

Die Förderung einer behindertengerechten Entwicklung findet in allen DAHW-Programmen Eingang und trägt so zur Verwirklichung der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung („Sustainable Development Goals“ = SDGs) und ihrem übergreifenden Thema - "Niemanden zurücklassen!" - bei.

Was bedeutet das für die Menschen mit Behinderungen und die Spender*innen?

Eine gesellschaftliche Entwicklung, die Menschen mit Behinderungen einschließt, ermöglicht ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe, auch an politischen Entscheidungsprozessen. Im Rahmen der DAHW-Projekte und -Programme werden alle Begünstigten umfassend informiert und in die Gestaltung der Maßnahmen mit einbezogen - sowohl auf lokaler als auch auf regionaler Ebene.