Wird diese E-Mail nicht richtig angezeigt? Klicken Sie hier
 
DAHW
Deutsche Lepra- & Tuberkulosehilfe e.V.
 
// 22.10.2020
Ohne Diagnose keine Behandlung – und keine Heilung

um eine Krankheit zu behandeln und den betroffenen Menschen zu heilen, braucht es eine sichere Diagnose, idealerweise durch Ärzt*innen. Dafür müssen die Patient*innen bei ihnen vorstellig werden. Und so banal es klingt, die Betroffenen müssen wissen, dass sie erkrankt sind. Oft wissen sie es tatsächlich nicht, deuten die Symptome falsch oder messen ihnen keine Bedeutung bei. Gerade, wenn der Weg zu einer Gesundheitsstation lang und beschwerlich ist.

Ich kenne das aus meiner langjährigen Praxis als Arzt in Tansania. Mit 947.300 km² ist das Land fast dreimal so groß wie die Bundesrepublik (357.000 km²). Rund 70 % der 58 Millionen Tansanier*innen leben in ländlichen Regionen. Dazu kommt: Im Durchschnitt gibt es vier Mediziner*innen je 100.000 Einwohner. Im Vergleich dazu sind es in Deutschland 433.

Viele Betroffene bleiben so unbehandelt. Meine Kolleg*innen von der DAHW und ich möchten diesen Menschen helfen. In Tansania, aber auch in anderen Regionen Asiens, Afrikas und in Lateinamerika. Wir machen uns auf den Weg, trotzen auch widrigsten Straßenverhältnissen und Wegen, um medizinische Hilfe zu den Menschen zu bringen, die sich nicht selbst auf den Weg machen können.

Die Corona-Krise, deren Ende wir alle noch nicht absehen können, erschwert unsere Aufgabe zusätzlich. Umso mehr sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, damit wir die Menschen in den abgelegenen Dörfern und Regionen nicht ihrem Schicksal überlassen müssen. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende, damit wir dort helfen können, wo die Straßen enden.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Blasdus Njako
Medizinischer Berater der DAHW Tansania
img
 
Die DAHW hilft da, wo die Straßen enden

Eine Lepra-Erkrankung kann dramatische Folgen haben, wenn die Betroffenen keinen Zugang zu (rechtzeitiger) Behandlung haben. Wie zum Beispiel bei der Witwe Wanjiku, die in der entlegenen Region Morogoro in Tansania lebt.

Weiterlesen
img
 
Aktuelle Lepra-Stistik der WHO

Trotz sinkender Lepra-Fälle im Jahr 2019 ist die Ausrottung Lepras noch lange nicht in Sicht. Tausende tragen vermeidbare Behinderungen davon, die sie ein Leben lang begleiten.

Weiterlesen
img
 
COVID-19 in Äthiopien

Für Äthiopien, das durch Naturkatastrophen und eine politisch instabile Lage geschwächt ist, ist die COVID-19-Pandemie schwer zu bewältigen. Die DAHW versorgt besonders gefährdete Personengruppen mit Nahrung und Hygienemitteln, Krankenhäuser erhalten dringend benötigte Schutzausrüstung.

 

Weiterlesen
img
 
Nachruf auf Monsignore Dr. August Beine

Über 50 Jahre im Dienste der von Lepra betroffenen Menschen: Am 15. Oktober ist der mehrfach ausgezeichnete orthopädische Chirurg und ehemalige Chefarzt des DAHW-unterstützten Rehabilitationszentrums Sivananda in Indien verstorben.

Weiterlesen
img
 
Krankheiten der Armut stoppen

Am 17. Oktober war der Internationale Tag zu Beseitigung der Armut. Ein wichtiger Tag für die DAHW, denn zwischen Armut und Krankheit besteht ein enger und unheilvoller Zusammenhang.

Weiterlesen
 
  img  

Unser Spendenkonto

DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.
IBAN: DE35 7905 0000 000000 9696 BIC: BYLADEM1SWU
Kontonummer: 9696 BLZ: 790 500 00
Sparkasse Mainfranken-Würzburg

 
 
  Sie sind nicht mehr am Newsletter interessiert? Hier abmelden  
 
  Sie sind neu und möchten den Newsletter immer erhalten? Hier anmelden  
 
 
Folgen Sie uns auch in den sozialen Medien: img img img img
 
Impressum