21. Dezember 2017

Schülerinnen und Schüler engagieren sich auf dem Weihnachtsmarkt

Anne Frank Berufskolleg engagiert sich zum sechsten Mal für den guten Zweck

Helga Köster, Lehrerin am Anne-Frank-Berufskolleg Münster, inmitten Ihres „Vormittagsteams“ Foto: DAHW
Helga Köster, Lehrerin am Anne-Frank-Berufskolleg Münster, inmitten Ihres „Vormittagsteams“ Foto: DAHW

(Münster) Es gehört inzwischen zur guten Tradition, dass sich Schülerinnen und Schüler des Anne Frank Berufskolleg auf dem Weihnachtsmarkt der Wohlfahrtsverbände zugunsten der DAHW (Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.) mit Rat und Tat einbringen.

Wer sich am Montag in der Cafeteria im Stadthaus I an der Kuchentheke  einreihte, um sich mit einem Stück selbstgebackenem Kuchen und einem heißen Getränk etwas Gutes zu tun und vom Trubel auf dem Weihnachtsmarkt auszuruhen und sich ein wenig aufzuwärmen, der wurde von den freundlichen Schülerinnen des Berufskolleg begrüßt und zuvorkommend bedient. Schließlich ist es Jahr für Jahr ihr Anliegen, als angehende Fachkräfte des für Gesundheit und Soziales mit ihren Schwerpunkten Ernährungsmanagement, ihren fachfraulich und fachmännisch selbst hergestellten Kuchen für den guten Zweck an die Frau und den Mann zu bringen. „Wir sind in diesem Jahr zum sechsten Mal mit Schülerinnen und Schülern unserer Schule dabei und es macht einfach nur Freude, meine Schülerinnen dabei zu erleben, wie sie mit ihren „Kunden“ in den Kontakt gehen und wie gern sie diesen Tag als Chance begreifen, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement über den eigenen Tellerrand zu schauen,“ wusste Frau Helga Köster, die Lehrerin der fünf jungen Damen aus dem Anne Frank Berufskolleg stolz zu berichten. Alle Fünf hatten sich für den Vormittag zum Dienst eingetragen und es war ihnen anzusehen, wie  viel Spaß mit ihrem Engagement einherging. „Wir wissen ja, dass die Lepra- und auch die Tuberkulose eine Krankheit der Armut ist und durch mangelhafte Ernährung und fehlenden Hygiene verursacht wird. Themen, mit denen wir uns auch im Unterricht auseinandersetzen. Wenn wir uns hier ehrenamtlich einsetzen, dann auch auf dem  Hintergrund, dass wir  in der Praxis Erfahrungen machen und damit etwas Positives  bewirken können, was uns in der Theorie im Schulalltag begegnet“, war einhellige Meinung der fünf Schülerinnen.

„Wir haben direkten Kontakt zur DAHW, sei es hier am Kuchenstand mit den Ehrenamtlichen der DAHW, oder sei es zum DAHW-Büro Münster, das uns regelmäßig über die Arbeit in den Projektländern informiert. Das motiviert und die Tatsache, dass das hier erlöste Geld in den Projekten ankommt“, meinte Frau Köster zum regelmäßigen Engagement ihrer Schule. Am Nachmittag kommt dann die „zweite Schicht“, die sich mit frischen Kräften einbringen und ihre Erfahrungen machen will.