Das Mycobacterium tuberculosis wurde 1882 von Robert Koch entdeckt.

Es handelt sich dabei um säurefeste Stäbchen, die sich durch die Ziehl-Neelsen-Färbung darstellen lassen. Bei diesem Vorgehen in der Mikrobiologie (benannt nach Franz Ziehl und Friedrich Neelsen) werden mikroskopische Präparate gefärbt, um sogenannte „säurefeste“ Bakterien ( wie das Mycobacterium tuberculosis) zu erkennen. Sie gehören zur großen Familie der – teilweise "wildlebenden" – Mykobakterien. Es handelt sich um obligate aerobe Parasiten mit nur begrenzter Überlebensfähigkeit außerhalb des Wirtes. Sie bilden keine Sporen und wachsen nur äußerst langsam auf speziellen Nährböden (Löwenstein-Jensen-Agar). Bei der histologischen Untersuchung infizierten Gewebes lassen sich regelhaft charakteristische Granulome nachweisen.