Engagement

Tuberkulose-Kranker in Neu-Delhi

Lungen-Tuberkulose ist in Indien weit berbreitet. Foto: DAHW / Ursula Meissner

Wir über uns - DAHW vor Ort - Schwerpunkte - Netzwerk - Spendensiegel


Wir über uns

Millionen Kranke und Ausgestoßene haben durch die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) medizinische Behandlung oder soziale Unterstützung bekommen. Gegründet hat sich der eingetragene Verein im Jahr 1957 als „Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk“. Seitdem leistet die DAHW – unabhängig von politischen oder konfessionellen Überzeugungen – nachhaltige Hilfe für kranke und ausgegrenzte Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Anfang 2003 hat sich der Verein umbenannt, um den Schwerpunkt Tuberkulose auch im Namen darzustellen. Das Kürzel DAHW wird zur besseren Wiedererkennung bei Spendern und langjährigen Förderern weiter verwendet.

Spendensiegel

Rund 70.000 Menschen jährlich vertrauen der DAHW ihre Spenden an, viele davon bereits seit Jahrzehnten. Für den verantwortungsvollen Umgang mit den Spendengeldern erhält das Hilfswerk seit vielen Jahren vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spenden-Siegel.

Transparenz

Im Rahmen des Transparenzpreises der Georg-August-Universität Göttingen und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers wird die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. 2010 für eine qualitativ hochwertige Berichterstattung ausgezeichnet

DAHW vor Ort

Hilfsprojekte der DAHW richten sich nach den Bedürfnissen vor Ort und umfassen eine sehr große Bandbreite: von der Unterstützung einzelner Krankenhäuser über die Ausbildung des staatlichen Gesundheitspersonals bis hin zur Förderung von Behinderten und Ausgestoßenen. In den Projekten arbeitet die DAHW mit Kirchen, anderen Hilfsorganisationen oder mit staatlichen Gesundheitsbehörden zusammen. Eigene, zumeist einheimische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort sichern die Nachhaltigkeit der Arbeit und achten auf eine sparsame Verwendung der eingesetzten Hilfsgelder. In vielen Projekten sind inzwischen auch ehemalige Patientinnen und Patienten für die DAHW tätig. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Hilfe für Opfer der Armutskrankheiten in Asien, Afrika und Südamerika.

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Lungen-Tuberkulose ist in Indien weit berbreitet. Foto: DAHW / Ursula Meissner

DAHW in Deutschland

Mehr als 2.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für die DAHW, sammeln Spenden, informieren über die Krankheiten und laden ein, aktiv zu werden. In vielen Städten haben sich diese ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Aktionsgruppen zusammengeschlossen und organisieren auch größere Veranstaltungen.


Die DAHW arbeitet in starken nationalen und internationalen Netzwerken

ILEP
Die ILEP ist ein internationaler Zusammenschluss von 14 unabhängigen Anti-Lepra-Hilfsorganisationen. Sie koordiniert die Zusammenarbeit der Mitglieder, um die Lepra wirkungsvoll zu bekämpfen. Ressourcen werden gebündelt, Hilfsprogramme gegenseitig unterstützt, Erfahrungen ausgetauscht.

Stop-TB-Partnerschaft
Die Stop-TB-Partnerschaft ist ein Bündnis aus über 250 Regierungen und Organisationen, initiiert von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie arbeitet an der kontrollierten und standardisierten Behandlung aller Tuberkulose-(TB-)Kranken. Ihre Ziele: Halbierung der Zahl der Tuberkulosekranken und -toten bis zum Jahr 2015. Ab 2050 sollen jährlich weniger als eine Million Menschen an TB erkranken.
2016 wurden neue Ziele formuliert: Bis 2030 soll die Zahl der Neuerkrankungen um 80% gesenkt werden, die Tode durch Tuberkulose sollen um 90% reduziert werden und 100% sollen sich die notwendigen Medikamente leisten können. WHO | The Stop TB Strategy.

DZK – Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose
Gegründet 1895, als noch jeder vierte erwerbsfähige Mensch in Deutschland an Tuberkulose starb. Unter den Gründern war auch Robert Koch. Heute ist das DZK ein renommiertes Institut im Kampf gegen TB. Dort werden Forschung, Lehre und Praxis erfolgreich vernetzt.

Aktionsbündnis gegen Aids
Das Aktionsbündnis gegen Aids ist ein Zusammenschluss von rund 400 Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit, Basisgruppen und Kirchengemeinden. Ziel: Politik und Pharma-Industrie weltweit im Kampf gegen Aids in die Verantwortung zu nehmen.

VENRO – Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen
VENRO ist ein Zusammenschluss von rund 100 deutschen Nichtregierungsorganisationen. Sie treten in der Entwicklungspolitik unter anderem für die Menschenrechte und für die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen ein: gegen Armut, Hunger, Krankheitslasten, Analphabetismus, Umweltverbrauch und Geschlechterdiskriminierung.

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"Ich halte still ihre Hand" Fernsehjournalistin Anne Will besuchte Lepra- und Tuberkulosekranke im Sudan. Foto: Thomas Einberger

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