Humanitäre Hilfe

Nahrung und Hilfslieferungen werden an die Menschen im Jemen ausgegeben.
Nahrung und Hilfsmittel werden an die Menschen im Jemen ausgegeben.
Foto: DAHW / Dr. Yasin Al-Qubati

Zuverlässig und erfahren in der humanitären Hilfe weltweit

Das Engagement der DAHW in der weltweiten humanitären Hilfe setzt dort an, wo Menschen in Folge von Naturkatastrophen, Epidemien, Konflikten oder inneren Unruhen in Gefahr oder in Not geraten sind. Die globalen Herausforderungen wie Klimawandel, aber auch das weltweite Bevölkerungswachstum, Armut, Hunger und Krieg haben dazu geführt, dass die humanitären Bedürfnisse in den letzten zehn Jahren zugenommen haben. Das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten des UN-Sekretariats (OCHA) schätzt in seiner "Global Humanitarian Overview 2015", dass eine Gesamtzahl von 57,5 Millionen Menschen in 22 Ländern dringend humanitärer Hilfe bedarf.

DAHW Zielempfänger, Partner­organisationen und Mitarbeiter sind häufig mit humanitären Krisen konfrontiert. Diese haben erhebliche Auswirkungen auf ihr Leben als auch auf unsere Projekte und Einsätze in den betroffenen Gebieten. Darüber hinaus sind wir als medizinisch und sozial tätige Hilfsorganisation dem Grundsatz verpflichtet, menschliches Leid zu verhindern und zu lindern, wann und wo auch immer es uns möglich ist.

Unsere Unterstützung trägt dazu bei, die Grundbedürfnisse der Menschen zu erfüllen, ihre Existenz zu sichern, ihre Familie zu ernähren bzw. unterernährte Kinder zu behandeln und mit sauberem Trinkwasser und lebensnotwendigen Gütern zu versorgen. Im Fokus stehen dabei besonders gefährdete Zielgruppen wie Frauen, Kinder, ältere oder sozial benachteiligte Menschen sowie Menschen mit Behinderungen und Flüchtlinge.

GLRA organised Flood Relief Medical Camp in collaboration with NIEPMD in december 2015.
GLRA organised Flood Relief Medical Camp in collaboration with NIEPMD in december 2015.
Foto: GLRA India

Doch wird humanitäre Hilfe nicht überall auf der Welt gebraucht?

Um eine angemessene, effiziente, sachgerechte und professionelle Hilfe zu gewährleisten, haben wir uns auf die Länder und Regionen beschränkt, in denen die DAHW tätig ist: Afghanistan, Indien, Nepal, Pakistan, Jemen, Äthiopien, Liberia, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Südsudan, Togo, Tansania, Uganda, Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Paraguay. Der geografische Schwerpunkt liegt demnach auf den DAHW Partnerländern – hier verfügen wir über langjährige Erfahrung, Know-how, Ortskenntnisse sowie zuverlässige Netzwerke und Kooperationsstrukturen. Die Basis für eine bedürfnisorientierte, effektive und auch effiziente Hilfe.

Kräfte bündeln, mehr erreichen

Die DAHW ist Vollmitglied des "Bündnis Entwicklung Hilft", ein Zusammenschluss von neun spezialisierten, großen, deutschen Hilfsorganisationen, deren Ziel darin besteht, mit vereinten Kräften schnelle und effektive Maßnahmen in Notsituationen und bei Katastrophen zu ergreifen und vor Ort langfristige Hilfe zu leisten.

VENRO

VENRO ist der Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Deutschland. Die VENRO-Arbeitsgruppe „Humanitäre Hilfe“, in der auch die DAHW aktiv ist, arbeitet sowohl zu politischen als auch konzeptionellen und operativen Themen.

VERHALTENSKODEX

Die DAHW hat den Code of Conduct (Verhaltenskodex) für die Internationale Bewegung des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds und für nichtstaatliche Hilfswerke in der Katastrophenhilfe unterzeichnet und sich damit zu dessen Einhaltung verpflichtet.

Hier können Sie den Code of Conduct (Verhaltenskodex) herunterladen.

Das Sphere Projekt ist eine Initiative zu einer Art Qualitätsmanagement von Nichtregierungsorganisationen. Das Sphere Projekt wurde initiiert, um Qualitätsverbesserung in internationaler humanitärer Hilfe global und organisationsübergreifend zu koordinieren.

Auch die DAHW ist bemüht diese Standarts einzuhalten.