Hermann-Kober-Stiftung

Zum Gedenken an Hermann Kober

Gründung

Zum Gedenken an Hermann Kober, den Mitbegründer der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V., der bis zu seinem Tod 1998 an der Spitze des Hilfswerks stand, gründete die DAHW an ihrem 50. Geburtstag, dem 18. Januar 2007, die Hermann-Kober-Stiftung in der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe. Sie ist dem Vermächtnis von Hermann Kober gewidmet. Es ist ihre Aufgabe, die medizinische und soziale Arbeit der DAHW dauerhaft zu sichern. Hermann Kober - Ein Leben im Dienst der Armen und Notleid

Lebenslauf von Hermann Kober

Zustifter gesucht.

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Es werden Menschen gesucht und gebraucht, die das Lebenswerk von Hermann Kober, dem Begründer der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW - damals Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk) in Würzburg erhalten und fördern wollen.

In der Tuberkulose-Abteilung in Bisidimo.
In der Tuberkulose-Abteilung in Bisidimo. Foto: Thomas Einberger / DAHW

Dafür gibt es zum einen das sehr lebendige und aktive Spendenhilfswerk DAHW selber, dessen weltweite Arbeit man mit seinen Spenden fördern kann. Die DAHW wirkt in Deutschland und der Welt auch viele Jahre nach dem Tod des Mitbegründers Hermann Kober. Ihre Mitarbeiter sorgen in vielen Ländern dafür, dass Lepra kein unabwendbares Schicksal mehr ist. Täglich wird Tuberkulosekranken das Leben gerettet und die Betroffenen dieser und anderer typischen Armutskrankheiten sind nicht allein mit ihrer Not. Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Seit einigen Jahren kümmert sich das Hilfswerk auch verstärkt um Menschen mit Behinderungen.

Die Hermann-Kober-Stiftung soll mithelfen, diese Arbeit abzusichern und sie sucht Menschen die größere Beträge in das Grundstockvermögen der Stiftung geben möchten (Wir empfehlen ab Summen über 5.000 Euro, darunter sind Beträge als direkt verwendete Spenden über die DAHW sinnvoller) Die Stiftung arbeitet im Unterschied zu ad hoc verwendeten Spenden dann mit den Erträgen, die durch die Anlage des Stiftungsvermögens erwirtschaftet werden. Das Stiftungsvermögen selbst bleibt unangetastet. Es bleibt also für immer erhalten.

So erklärt es sich, dass Zustifter häufig Menschen sind, die den Wunsch haben, ihr erwirtschaftetes Vermögen auch über ihren Tod hinaus zum Wohle Bedürftiger arbeiten zu lassen. Die ausgeschütteten Gelder der Stiftung werden immer im gleichen Jahr der Projektarbeit der DAHW – in der Regel im ostafrikanischen Äthiopien – zugeführt. Der Verwendungsnachweis wird bei der darauffolgenden Jahressitzung der Stiftung erbracht.

Staatlich kontrolliert

Stiftungen unterliegen einer strengen Kontrolle. Mit ihrer Genehmigung untersteht eine Stiftung der staatlichen Aufsicht. Diese Aufsicht garantiert nicht nur die Einhaltung der Gesetze und der Satzung, sondern auch auf die Befolgung des Stifterwillens.

DAHW-Gründerin Irene Kober mit ihrer Tochter Elisabeth Hart in Bisidimo/Äthiopien vor dem Portrait ihres 1998 verstorbenen Mannes.
DAHW-Gründerin Irene Kober mit ihrer Tochter Elisabeth Hart in Bisidimo/Äthiopien vor dem Portrait ihres 1998 verstorbenen Mannes. Foto: DAHW

Hermann Kober hatte Zeit seines Lebens eine große Affinität zu Äthiopien, vor allem auch deshalb, da in Äthiopien die Arbeit und Unterstützung der DAHW ihren Anfang nahm. So wurden bisher immer wieder Aufklärungskampagnen finanziert, ein Fonds für Kleinkredite eingerichtet, um bei der sozialen Rehabilitation ein selbstbestimmtes Leben für geheilte PatientInnen zu ermöglichen.

Und ganz wichtig: es wurden immer wieder Weiterbildungsmaßnahmen für das medizinische Personal entwickelt und durchgeführt, auch die Erzeugung notwendiger physiotherapeutischer Hilfsmittel, angefangen bei individuell angefertigten Schuhen, über Gehhilfen bis hin zu Rollstühlen, war häufig Teil der Finanzierung durch die Stiftungserlöse.

Frau Irene Kober (geb. am 17. Januar 1926) empfiehlt die Stiftung, um so das Lebenswerk ihres Mannes, die DAHW, zu erhalten und weiter zu entwickeln. Dies für Menschen, die für sich oder ihre Angehörigen aus eigener Kraft, das Grundrecht auf Gesundheit nicht realisieren können.

Feier anlässlich "50 Jahre DAHW" in Bisidimo. Foto: DAHW

Die Stiftungsorganisation der Hermann-Kober-Stiftung

Das ausführende Organ der Hermann-Kober-Stiftung ist der Stiftungsvorstand.

Dieser Vorstand besteht laut Satzung vom 17. Januar 2007 aus drei natürlichen Personen. Zu Lebzeiten von Frau Irene Kober aus vier natürlichen Personen.

Die Mitglieder werden wie folgt berufen:

  • 1 Mitglied zu ihren Lebzeiten durch Frau Irene Kober, wobei diese insbesondere berechtigt ist, sich selbst zu berufen, danach durch die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe
  • 1 Mitglied durch den jeweiligen Präsidenten der DAHW
  • 2 Mitglieder aus dem Vorstand und den Mitgliedern der DAHW Der Stiftungsvorstand wählt aus seiner Mitte eine/einen Vorsitzende/n und eine/einen stellvertretende/n Vorsitzende/n.

Geschäftssitz:

Hermann-Kober-Stiftung
c/o DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.
Raiffeisenstraße 3, 97080 Würzburg

Bankverbindung:

LIGA-Bank Würzburg
IBAN: DE27 7509 0300 0003 0114 88
BIC: GNODEF1M05

Bei Zustiftungen empfehlen wir vorher Kontakt mit uns aufzunehmen.

Telefon: 0931/79480
Hermann-Kober-Stiftung@DAHW.de