Wer nicht fragt, ...

Spenden ist Vertrauenssache und Fragen sind dazu da, beantwortet zu werden. Transparenz steht bei unseren Werten ganz oben auf der Liste. Es liegt uns am Herzen, alles über unsere Arbeit preiszugeben, was unsere Spender*innen wissen möchten.

Lepra ist doch heilbar. Warum soll ich trotzdem noch spenden?

Ja, Lepra ist wirklich heilbar, seit in den 80er-Jahren am Forschungsinstitut Borstel in Zusammenarbeit mit der DAHW eine multimedikamentöse Therapie entwickelt wurde, die den Erreger der Lepra vollständig abtöten kann.  Doch immer noch erkranken weltweit jedes Jahr mehr als 220.000 Menschen neu an Lepra. Oft haben sie dann keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Zudem ist Lepra eine „sichtbare“ Krankheit: Betroffene leiden unter Stigmatisierung und Ausgrenzung, auch dann noch, wenn sie vom Erreger der Lepra geheilt sind. Leprabedingte, irreparable  Behinderungen zeichnen viele ein Leben lang. Daher setzt unsere Arbeit seit jeher auf mehreren Ebenen an. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Die DAHW kümmert sich also nicht nur um Lepra und Tuberkulose?

Unsere Arbeit geht weit darüber hinaus. Neben Lepra gehören weitere vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, NTDs) wie Buruli Ulcer, Chagas, Lymphatische Filariose (Elefantiasis), Bilharziose (Schistosomiasis) und Leishmaniose zu den Mandaten der DAHW. Zudem zählen Rehabilitation und Inklusion von Menschen mit Behinderung zu unseren Hauptaufgaben. Wir unterstützen die Forschung in diesen Bereichen, arbeiten in zahlreichen Netzwerken und Bündnissen zusammen und leisten Humanitäre Hilfe für Menschen in unseren Partnerländern, die aufgrund von Katastrophen und Krisen in Not geraten sind.

Soll ich lieber einige wenige Hilfsorganisationen mit größeren Beträgen oder viele mit kleineren Beträgen unterstützen?

Auch wenn es nahe liegt, viele Organisationen mit kleineren Beträgen zu unterstützen, ist dies nicht der wirkungsvollste Weg. Es empfiehlt sich, die Beiträge auf wenige ausgewählte Organisationen zu konzentrieren und diesen einen höheren Betrag zu spenden. Denn jede Zahlung verursacht Verwaltungskosten. Diese zu minimieren, trägt dazu bei, dass ein größtmöglicher Anteil für den gewünschten Zweck verwendet werden kann und bei den Betroffenen ankommt.

Was kann ich mit meinen 50 Euro schon ausrichten?

Viel! Die Medikamente, die einen an Lepra erkrankten Menschen heilen können, kosten ca. 50 Euro. Doch ob 5, 50 oder 500 Euro: jeder einzelne Betrag ist ein wichtiger Teil des großen Ganzen. Viele unserer medizinischen und sozialen Projekte haben eine mehrjährige Laufzeit, da müssen mitunter fünf- oder sogar sechsstellige Beträge aufgebracht werden. Zur Finanzierung dieser Summen tragen in erster Linie Spenden von Privatpersonen bei.

Wie kann ich sicher gehen, dass mein Geld auch ankommt?

Die DAHW arbeitet transparent und offen. Der Jahresabschluss wird durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft. Jahr für Jahr wird die Organisation mit dem Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) ausgezeichnet. Die DAHW erfüllt die sieben Spenden-Siegel-Standards: Diese setzen u.a. voraus, dass die Organisation satzungsgemäße Arbeit leistet, dass die Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage nachvollziehbar dokumentiert und angemessen geprüft werden, und, dass die DAHW in ihrer Öffentlichkeitsarbeit klar, wahr, sachlich und offen informiert.

Wie /was kann ich der DAHW – abgesehen von einer finanziellen Unterstützung – noch spenden?

Aufmerksamkeit und Zeit! Unsere Projekte werden zwar in Asien, Afrika und Lateinamerikaumgesetzt, doch der Großteil der Finanzierung erfolgt durch Geldspenden aus Deutschland. Daneben spenden viele Menschen bundesweit ihre Zeit, um unsere Arbeit zu unterstützen. Zahlreiche Initiativen und Einzelpersonen sind teils seit Jahrzehnten für die DAHW ehrenamtlich aktiv. Wenn auch Sie sich engagieren möchten, sprechen Sie uns gerne an: Wir stellen einen Kontakt zu einer Ehrenamtsgruppe in Ihrer Nähe her und liefern Ideen, wie Sie sich für die DAHW einsetzen können.

Was habe ich persönlich davon, wenn ich der DAHW spende?

Ihre Spende an die DAHW gibt Ihnen die Gewissheit, dass Sie mit ihrem freiwilligen Beitrag eine wertvolle Unterstützung leisten. Sie helfen mit, dass Menschen, die an Lepra, Tuberkulose oder anderen armutsbedingten Krankheiten leiden, Zugang zu medizinischer Hilfe erhalten und geheilt werden können.

Werde ich jetzt ständig von der DAHW angeschrieben?

Das entscheiden Sie einfach selbst. Wir informieren unsere Unterstützer*innen regelmäßig – online oder über den Postweg - über unsere Arbeit. Bezüglich der Häufigkeit richten wir uns nach Ihren Wünschen.

Warum soll ich ausgerechnet der DAHW spenden?

Die DAHW arbeitet Tag für Tag daran, dass kein Mensch mehr unter Lepra, Tuberkulose und anderen armutsbedingten Krankheiten und ihren Folgen wie Behinderung und Ausgrenzung leiden muss. Zudem leistet die DAHW Hilfe in Krisen- und Notlagen. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Mensch, der aufgrund seiner Erkrankung von der Gesellschaft ausgeschlossen wird und keinen Zugang zu einer adäquaten Gesundheitsversorgung hat. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung.

Es gibt genug Armut bei uns in Deutschland.

Die DAHW wurde mit dem Ziel gegründet, Betroffenen von armutsbedingten und vernachlässigten Krankheiten zu helfen. Natürlich gibt es auch in Deutschland Menschen und Personengruppen, für die eine Unterstützung über die staatlichen Leistungen hinaus wünschenswert ist. Wir sind sehr froh und dankbar, dass sich lokale und regionale Hilfsorganisationen diesem ebenso wichtigen Anliegen widmen.

Ist denn schon irgendwas besser geworden?

Ja, natürlich! Durch das Wirken der DAHW wurden in den vergangenen sechs Jahrzehnten Millionen von Menschen weltweit von armutsbedingten und vernachlässigten Krankheiten geheilt, oder sie wurden vor einer Erkrankung oder einer Behinderung infolge der Erkrankung bewahrt. Nichts desto trotz ist es noch ein weiter Weg, diese Krankheiten weltweit zu eliminieren.

Sollen doch erstmal die anderen was spenden!

Jeder Mensch entscheidet für sich und vor dem eigenen Gewissen, ob er anderen helfen will. Eine Spende ist ein Geschenk. Ein Geschenk an diejenigen, die weltweit auf Unterstützung angewiesen sind. Aufgrund ihrer prekären Lebensumstände sind sie nicht in der Lage, selbst für ihre Gesundheit zu sorgen. Jedes unserer Projekte zielt darauf ab, diese Menschen  dabei zu unterstützen, (wieder) ein selbstständiges, unabhängiges Leben führen zu können.