FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wer nicht fragt, ...

Spenden ist Vertrauenssache und Fragen sind dazu da, beantwortet zu werden. Transparenz steht bei unseren Werten ganz oben auf der Liste. Es liegt uns am Herzen, alles über unsere Arbeit preiszugeben, was unsere Spender*innen wissen möchten.

Warum überhaupt an ein internationales Hilfswerk spenden?

Was habe ich persönlich davon?

Ihre Spende an die DAHW gibt Ihnen die Gewissheit, dass Sie mit ihrem freiwilligen Beitrag eine wertvolle Unterstützung leisten. Sie helfen mit, dass Menschen, die an Lepra, Tuberkulose oder anderen armutsbedingten Krankheiten leiden, Zugang zu medizinischer Hilfe erhalten und geheilt werden können.

Gibt es nicht genug Probleme in Deutschland?

Die DAHW wurde mit dem Ziel gegründet, Betroffenen von armutsbedingten und vernachlässigten Krankheiten zu helfen. Natürlich gibt es auch in Deutschland Menschen und Personengruppen, für die eine Unterstützung über die staatlichen Leistungen hinaus wünschenswert ist. Wir sind sehr froh und dankbar, dass sich lokale und regionale Hilfsorganisationen diesem ebenso wichtigen Anliegen widmen.

Sollten nicht erstmal die anderen spenden?

Jeder Mensch entscheidet für sich und vor dem eigenen Gewissen, ob er anderen helfen will. Eine Spende ist ein Geschenk. Ein Geschenk an diejenigen, die weltweit auf Unterstützung angewiesen sind. Aufgrund ihrer prekären Lebensumstände sind sie nicht in der Lage, selbst für ihre Gesundheit zu sorgen. Jedes unserer Projekte zielt darauf ab, diese Menschen  dabei zu unterstützen, (wieder) ein selbstständiges, unabhängiges Leben führen zu können.

Warum ausgerechnet der DAHW spenden?

Lepra ist doch heilbar. Warum trotzdem spenden?

Ja, Lepra ist wirklich heilbar, seit in den 80er-Jahren am Forschungsinstitut Borstel in Zusammenarbeit mit der DAHW eine multimedikamentöse Therapie entwickelt wurde, die den Erreger der Lepra vollständig abtöten kann.  Doch immer noch erkranken weltweit jedes Jahr mehr als 220.000 Menschen neu an Lepra. Oft haben sie dann keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Zudem ist Lepra eine „sichtbare“ Krankheit: Betroffene leiden unter Stigmatisierung und Ausgrenzung, auch dann noch, wenn sie vom Erreger der Lepra geheilt sind. Leprabedingte, irreparable  Behinderungen zeichnen viele ein Leben lang. Daher setzt unsere Arbeit seit jeher auf mehreren Ebenen an. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Kümmert sich die DAHW nur um Lepra und Tuberkulose?

Unsere Arbeit geht weit darüber hinaus. Neben Lepra gehören weitere vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, NTDs) wie Buruli Ulcer, Chagas, Lymphatische Filariose (Elefantiasis), Bilharziose (Schistosomiasis) und Leishmaniose zu den Mandaten der DAHW. Zudem zählen Rehabilitation und Inklusion von Menschen mit Behinderung zu unseren Hauptaufgaben. Wir unterstützen die Forschung in diesen Bereichen, arbeiten in zahlreichen Netzwerken und Bündnissen zusammen und leisten Humanitäre Hilfe für Menschen in unseren Partnerländern, die aufgrund von Katastrophen und Krisen in Not geraten sind.

Was kann ich mit 50 Euro schon ausrichten?

Viel! Die Behandlung eines an Lepra erkrankten Menschen kosten im Durchschnitt ca. 50 Euro. Doch ob 5, 50 oder 500 Euro: jeder einzelne ­Betrag ist ein wichtiger Teil des großen Ganzen. Viele unserer medizinischen und sozialen Projekte haben eine mehrjährige Laufzeit, da müssen mitunter fünf- oder sogar sechsstellige Beträge aufgebracht werden. Zur Finanzierung dieser Summen tragen in erster Linie Privatpersonen mit ihren Spenden bei.

Hat die DAHW denn schon etwas erreicht?

Ja, natürlich! Durch das Wirken der DAHW wurden in den vergangenen sechs Jahrzehnten Millionen von Menschen weltweit von armutsbedingten und vernachlässigten Krankheiten geheilt, oder sie wurden vor einer Erkrankung oder einer Behinderung infolge der Erkrankung bewahrt. Nichts desto trotz ist es noch ein weiter Weg, diese Krankheiten weltweit zu eliminieren.

Mit welcher Spende helfe ich am besten?

Lieber wenige Hilfsorganisationen unterstützen oder viele mit kleinen Beträgen?

Auch wenn es nahe liegt, viele Organisationen mit kleineren Beträgen zu unterstützen, ist dies nicht der wirkungsvollste Weg. Es empfiehlt sich, die Beiträge auf wenige ausgewählte Organisationen zu konzentrieren und diesen einen höheren Betrag zu spenden. Denn jede Zahlung verursacht Verwaltungskosten. Diese zu minimieren, trägt dazu bei, dass ein größtmöglicher Anteil für den gewünschten Zweck verwendet werden kann und bei den Betroffenen ankommt.

Welche Möglichkeiten habe ich, spenden für die DAHW zu sammeln?

Die DAHW stellt Ihnen zahlreiche Möglichkeiten vor, Hilfe zu leisten. Sie können unsere Arbeit mit einer direkten Spende einmalig oder dauerhaft unterstützen. Zudem können Sie ganz konkret helfen. Spenden Sie zum Beispiel für die Heilung eines Tuberkulosekranken oder für spezielles Schuhwerk für Leprapatienten. Wenn Sie möchten, können Sie bei der DAHW auch eine Projektpartnerschaft übernehmen und sich mit Ihrer Spende auf ein bestimmtes Projekt konzentrieren.

Wenn mehr Spenden eingehen, als für die vorgestellten Maßnahmen in den Spendenbeispielen in diesem Jahresbericht benötigt werden, verwenden wir die Gelder für andere medizinische und soziale Projekte in unseren Einsatzregionen.

Sie können auch aktiv Spenden sammeln.

Wenn ich kein Geld spenden möchte, was kann ich stattdessen tun?

Aufmerksamkeit und Zeit! Unsere Projekte werden zwar in Asien, Afrika und Lateinamerikaumgesetzt, doch der Großteil der Finanzierung erfolgt durch Geldspenden aus Deutschland. Daneben spenden viele Menschen bundesweit ihre Zeit, um unsere Arbeit zu unterstützen. Zahlreiche Initiativen und Einzelpersonen sind teils seit Jahrzehnten für die DAHW ehrenamtlich aktiv. Wenn auch Sie sich engagieren möchten, sprechen Sie uns gerne an: Wir stellen einen Kontakt zu einer Ehrenamtsgruppe in Ihrer Nähe her und liefern Ideen, wie Sie sich für die DAHW einsetzen können.

Tranzparenz und Sicherheit

Wie kann ich sicher sein, dass meine Spenden auch ankommt?

Die DAHW arbeitet transparent und offen. Der Jahresabschluss wird durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft. Jahr für Jahr wird die Organisation mit dem Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) ausgezeichnet. Die DAHW erfüllt die sieben Spenden-Siegel-Standards: Diese setzen u.a. voraus, dass die Organisation satzungsgemäße Arbeit leistet, dass die Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage nachvollziehbar dokumentiert und angemessen geprüft werden, und, dass die DAHW in ihrer Öffentlichkeitsarbeit klar, wahr, sachlich und offen informiert.

Sind meine Daten bei der DAHW sicher?

Wir behandeln Ihre persönlichen Daten mit äußerster Vertraulichkeit und garantieren, dass sie nicht an Dritte weitergegeben werden. Beim Ausfüllen des Spendenformulars werden Ihre Daten elektronisch über eine verschlüsselte SSL-Verbindung weitergeleitet. Diese ermöglicht eine sichere Kommunikation zwischen dem Web-Browser (=Client) und dem Server. Durch die Verwendung von SSL wird ein Kommunikations-Kanal zwischen dem Web-Browser und dem Server aufgebaut, der das Eindringen Dritter abblockt. Ist diese Verbindung einmal aufgebaut, so können Ihre schutzbedürftigen Informationen ohne Zugriff von Unbefugten übertragen werden. Übrigens: die sichere Verbindung erkennen Sie auch daran, dass in der Adresszeile (URL) „https“ statt „http“ angezeigt wird. Das „s“ steht für secure (sicher). So können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre vertraulichen Bankeinzugsdaten geschützt übertragen werden.

Wissenswertes rund um Ihre Spende

Welche Zahlungsmöglichkeiten habe ich beim Spenden?

Sie können bei der DAHW per Bankeinzug spenden. Indem Sie unser Online-Spendenformular ausfüllen, erteilen Sie uns eine Einzugsermächtigung.

Wenn Sie möchten, können Sie auch direkt Ihre Spende an die DAHW überweisen. Welche Möglichkeit Sie auch wählen: Sie unterstützen damit Menschen, die unter Krankheiten der Armut und ihren Folgen leiden.

An welche Kontonummer kann ich selbst spenden?

Wenn Sie Ihre Spende selbst überweisen möchten, freuen wir uns über jeden Euro, den Sie an folgende Bankverbindung überweisen: 

Kontoinhaber: Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. 

IBAN-Nummer: DE35790500000000009696

BIC-/SWIFT-Code: BYLADEM1SWU

Sparkasse Mainfranken Würzburg


Bitte denken Sie daran, uns Ihre vollständige Anschrift mitzuteilen, da wir Ihnen sonst keine Spendenquittung zukommen lassen können. Vielen Dank!

Wie erhalte ich eine Spendenquittung

Kein Problem! Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. ist als gemeinnützig anerkannt und von der Körperschaftsteuer befreit. Das bedeutet: Ihr Kontoauszug gilt für Spenden bis 200 Euro als Zuwendungsbestätigung. Wir wollen Ihnen jedoch die Steuererklärung erleichtern und einen besseren Überblick über Ihre Spenden geben. Deshalb erhalten Sie von uns für Spenden bis 200,00 Euro nach Jahresabschluss eine Sammel-Zuwendungsbestätigung. Für Spenden ab 200,01 Euro senden wir Ihnen umgehend nach dem Spendeneingang eine Einzel-Zuwendungsbestätigung zu. Auf Wunsch können Sie natürlich auch nach jeder Spende eine Einzel-Zuwendungsbestätigung von uns erhalten. Deshalb ist es für uns wichtig, dass Sie Ihre vollständige Adresse eingeben!

Werde ich jetzt ständig von der DAHW angeschrieben?

Das entscheiden Sie einfach selbst. Wir informieren unsere Unterstützer*innen regelmäßig – online oder über den Postweg - über unsere Arbeit. Bezüglich der Häufigkeit richten wir uns nach Ihren Wünschen.

Spendenbescheinigung für das Finanzamt

Das sollten Sie wissen:

Zur Vereinfachung Ihrer Steuererklärung erhalten Sie von uns nach Jahresabschluss für alle Ihre Spenden bis 200 Euro automatisch eine Sammel-Zuwendungsbestätigung. Für Spenden über 200 Euro senden wir Ihnen umgehend eine Einzel-Zuwendungsbestätigung zu.

Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. ist nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Würzburg StNr. 257/107/60309 vom 11.03.2016 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 Körperschaftsteuergesetz als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

Es wird bestätigt, dass es sich nicht um Mitgliedsbeiträge, sonstige Mitgliedsumlagen oder Aufnahmegebühren handelt und die Zuwendung im Sinne des § 52 Abs. 2 Nr. 3 Abgabenordnung nur zur Förderung mildtätiger Zwecke sowie zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege verwendet wird."