Ene-Mene-Muh

Zeichnungen von Tisa von der Schulenburg und Fotografien von Christopher Thomas zeigen von Lepra betroffene Menschen aus Äthiopien und Nepal und regen durch ihre kontrastierende Darstellungsweise Gedanken zu Krankheit und Ausgrenzung sowie Würde und Schönheit an.

Lepra ist eine der ältesten Krankheiten der Welt, und an ihr erkranken auch heute noch hunderttausende Menschen jedes Jahr. Sie leben nicht nur mit der Krankheit und ihren Folgen, sondern erleben auch Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Ausstellung „Ene Mene Muh – und raus bist du!?“ rückt Betroffene in den Fokus, die sonst am Rande der Gesellschaft leben müssen. Sie ist vom 19. Januar bis 24. Februar in den Fluren und im Treppenhaus des Rathaus Würzburg, Rückermainstraße 2, zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.

Ausstellung gastiert im Rahmen des Welt-Lepra-Tages im Würzburger Rathaus

Darum geht’s: „Ene Mene Muh – und raus bist du!?“ ist eine Wanderausstellung, die darauf abzielt, die Aufmerksamkeit auf eine beinahe vergessene Krankheit zu lenken und durch diese beispielhaft die Reflexion über Stigmatisierung, Diskriminierung und Ausgrenzung anzuregen. Zeichnungen, die von Tisa von der Schulenburg 1968 in Äthiopien angefertigt wurden, stehen Fotografien von Christopher Thomas gegenüber, die dieser 1999 in Nepal aufgenommen hat.

Erstellt wurde die Ausstellung aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Landeskuratoriums Nordrhein-Westfalen zur Förderung der Leprahilfe sowie des 65-jährigen Jubiläums der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.

Bericht über die Ausstellung in der Sparkasse Olpe

DAS BUCH ZUR AUSSTELLUNG

Christopher Thomas hat einen Bildband zur Ausstellung und der Thematik Lepra erstellt. Wenn Sie an dem Erwerb interessiert sind, schicken Sie bitte eine Mail an die DAHW. Alternativ können Sie das Buch auch in der Raiffeisenstr. 3, 97080 Würzburg erwerben. 

info(at)dahw.de

KOOPERATIONSPARTNERIN UND FÖRDERER

Die guten Nachrichten zuerst: Lepra ist nur wenig ansteckend. Lepra ist heilbar.

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