Fachliche Spezialisierungen und sich gegenseitig ergänzende Kompetenzen ermöglichen eine Hilfe, die der Komplexität von Notlagen und Konflikten entspricht, dafür steht das Bündnis Entwicklung hilft (BEH). Und dort findet auch die DAHW ihren Platz.

Das BEH ist ein Zusammenschluss der Hilfswerke Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes, Welthungerhilfe sowie der assoziierten Mitglieder German Doctors, Oxfam und Plan International. Es gründete sich nach dem Tsunami im Jahr 2004, um Kräfte zu bündeln und ein schnelles und effektives Handeln vor Ort zu ermöglichen.

Nachdem die DAHW im BEH lange Jahre lediglich assoziiertes Mitglied war und im Fall von Katastrophen in den Partnerländern Anträge an das BEH stellte, ist sie seit 2016 ein Vollmitglied.

Das Bündnis ist vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika aktiv. Die Bündnis-Mitglieder leisten sowohl kurzfristigen Beistand, der unmittelbar das Überleben sichert, als auch langfristige Unterstützung, um Not und Konflikte nachhaltig zu überwinden sowie neuen Krisen vorzubeugen. Ziel ist die Bekämpfung der Ursachen von Hunger, Armut und Gewalt. Das Bündnis tritt dem aktuellen Trend entgegen, Hilfe und Spendengelder einseitig auf die Bewältigung akuter und womöglich spektakulär in Erscheinung tretender Katastrophen auszurichten.

Im Katastrophenfall kommt es auf schnelle und effektive Hilfe an.