Wasser aus dem See wird auch als Trinkwasser genutzt, ungeachtet der Gefahr durch Bilharziose.
Wasser aus dem See wird auch als Trinkwasser genutzt, ungeachtet der Gefahr durch Bilharziose.
Foto: Jochen Hövekenmeier / DAHW

Mehr als 250 Millionen Menschen weltweit leiden an Schistosomiasis oder Bilharziose. Jedes Jahr sterben ca. 280.000 Menschen an den Folgen.

Menschen können sich in und am Wasser infizieren, u.a. bei der Körperpflege, beim Baden, Wäsche waschen, beim Fischen oder Besteigen eines Boots. Schäden unter anderem an Darm, Leber und Milz sind die Folge. Im schlimmsten Fall führt die Infektion zum Tod.

Das Team vom Bugando-Hospital hat ein provisorisches Labor in einem der Klassenräume eingerichtet.
Das Team vom Bugando-Hospital hat ein provisorisches Labor in einem der Klassenräume eingerichtet um die Kinder auf Schisto zu untersuchen.
Foto: Jochen Hövekenmeier / DAHW

In Tansania besonders betroffen ist die Region um Mwanza am Viktoriasee. Obwohl es Medikamente gibt, ist es bisher nicht gelungen, die Krankheit einzudämmen. Die Menschen brauchen dringend sauberes Wasser und Toiletten sowie Aufklärung darüber, wie sie sich schützen können.

Gemeinsam mit Partnern in Tansania haben Missionsärztliches Institut und DAHW eine Initiative zur Gesundheitsaufklärung und Verbesserung der Medikamentenversorgung gestartet.

Die Schirmherrschaft hat anlässlich 50 Jahre Partnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza Oberbürgermeister Christian Schuchardt übernommen.

Mehr Informationen zum aktuellen Gemeinschaftsprojekt mit dem Missionsärztlichen Institut Würzburg: