Schistosomiasis (Bilharziose)

Schistosomiasis

Schistosomiasis ist eine durch Armut bedingte Tropenkrankheit, die von Saugwürmern verursacht wird. Mehr als 250 Millionen Menschen weltweit leiden an Schistosomiasis oder Bilharziose. Jedes Jahr sterben ca. 280.000 Menschen an den Folgen.

Was ist Schistosomiasis? Wie steckt man sich an und wie wird die Krankheit behandelt?

Wie bekommt man Schistosomiasis?

Menschen können sich in und am Wasser infizieren, unter anderem bei der Körperpflege, beim Baden, Wäsche waschen, beim Fischen oder Besteigen eines Boots. Winzige Larven des Parasiten bohren sich durch die Haut und entwickeln sich zu Würmern. Sie produzieren tausende Eier, die der Mensch mit Kot oder Urin wieder ausscheidet.

Wie ist der Verlauf der Krankheit? Wie sieht die Behandlung aus?

Wie ist der Verlauf der Krankheit? Wie sieht die Behandlung aus?

Bei den erkrankten Menschen werden Darm und Harntrakt, aber auch Geschlechtsorgane, Leber und Milz geschädigt. Ohne frühzeitige Behandlung kann dies zu dauerhaft en Schäden oder gar zum Tod führen. Mit einem Medikament können die Würmer aus dem Körper ausgeschieden werden.

Gibt es die Möglichkeit der vorbeugenden (präventiven) Behandlung?

Durch schlechte hygienische Bedingungen können diese Eier mit den Fäkalien wieder ins Wasser gelangen, in dem spezielle Wasserschnecken leben. In diesen findet die weitere Entwicklung des

In Tansania besonders betroffen ist die Region um Mwanza am Viktoriasee. Obwohl es Medikamente gibt, ist es bisher nicht gelungen, die Krankheit einzudämmen. Die Menschen brauchen dringend sauberes Wasser und Toiletten sowie Aufklärung darüber, wie sie sich schützen können.

Gemeinsam mit Partnern in Tansania haben Missionsärztliches Institut und DAHW eine Initiative zur Gesundheitsaufklärung und Verbesserung der Medikamentenversorgung gestartet.

Die Schirmherrschaft hat anlässlich 50 Jahre Partnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza Oberbürgermeister Christian Schuchardt übernommen.

Mehr Informationen unter

www.schisto.de

Mwanza in Tansania ist seit über 50 Jahren die Partnerstadt von Würzburg, wo Missionsärztliches Institut (MI) und DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. ihren Sitz haben.

Beide Organisationen engagieren sich seit vielen Jahren in der Bekämpfung von Armutskrankheiten. Im Rahmen des gemeinsam initiierten Projekts "Würzburg hilft Mwanza" wollen MI und DAHW den an Schistosomiasis erkrankten Menschen helfen. Anlässlich des Jubiläumsjahres der Städtepartnerschaft hat der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Christian Schuchardt die Schirmherrschaft übernommen.

Weitere Informationen bei Mwanza e.V.